Für die Entwicklung der innerstädtischen Bahnflächen wurde im Auftrag der Aurelis in Abstimmung mit der Stadt Radolfzell ein städtebauliches Ideenkonzept erarbeitet. Die unmittelbar zwischen Altstadt und Seeufer gelegenen drei Teilflächen stellen aufgrund der zentralen Lage ein wichtiges Entwicklungspotenzial dar und können wegen der stadträumlichen Bedeutung einen wesentlichen Beitrag zur Aufwertung des Stadtraumes bieten.
Zu dieser Aufgabestellung wurde unter Federführung von Drees & Sommer, Stuttgart für die innerstädtischen Bahnflächen eine Immobilien-Kurzanalyse erstellt. Die planungsgruppe 4 hat dazu auf Grundlage einer räumlichen Situationseinschätzung und unter Berücksichtigung des Stadtentwicklungskonzeptes von Radolfzell ein erstes städtebauliches Ideenkonzept erarbeitet.
Entwicklungskonzept Für die drei Teilflächen wurden folgende Nutzungsprofile und Entwicklungsziele aufgestellt: Innerhalb des SeeQuartiers ist eine überwiegend III - IV geschossige Bebauung vorgesehen. Diese setzt sich neben reiner Wohnnutzung und Mischstrukturen (Wohnen+Arbeiten) aus einem Handelszentrum mit Passage und einem integriertem Parkhaus zusammen. In dem gesamten Quartier wird mit einer Abfolge von Innenräumen (Höfe, Passagen etc.) eine attraktive Durchwegung des Gebietes geschaffen. Die Höfe sind gestalterisch und thematisch unterschiedlich ausgeprägt (z.B. SeeHof als städtischer Wohnhof, Passage als Handelsplatz) und mit Durchgängen verbunden. Das südliche Entree zum Gebiet bildet ein Geschäftshaus mit Jugendhotel. Daran angrenzend liegt in der Verlängerung der Lohmühlenstr. ein begrünter Stadtplatz. In dem südlich davon gelegenen KulturBand sind ergänzend zu den bestehenden gastronomischen Einrichtungen (Cafe Bar Nordbahnhof) neue Nutzungsstrukturen (z.B. PanoramaCafe, Jugendtreff) vorgesehen. Für das südlich daran angrenzende Mayer-Areal wird unter dem Thema Weltkloster die von der Stadt entwickelte Konzeption (Nutzungsbausteine Kloster, Akademie, Hotel) übernommen.
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